Entlassung aus Klinik oder Reha vorbereiten
Diese Checkliste hilft Ihnen, die wichtigsten Dinge vor der Entlassung aus Klinik oder Reha zu klären.
Entlassmanagement ist Ihr Recht. Kliniken sind verpflichtet, die Anschlussversorgung zu organisieren. Wenn nichts passiert, fragen Sie ausdrücklich nach dem Entlassmanagement. Was es umfasst und was die Klinik verordnen darf.
Schritte zur Entlassungsvorbereitung
Haken Sie ab, was für Sie zutrifft. Nicht jeder Punkt gilt für jede Situation.
Vor dem Verlassen der Station. Ohne diese Papiere kann die Hausarztpraxis nicht weiterbehandeln. Prüfen Sie, ob beides dabei ist, bevor Sie gehen.
Ambulante Therapien brauchen nach der Entlassung eine neue ärztliche Verordnung. Fragen Sie in der Klinik oder in der Hausarztpraxis gleich danach, damit keine Lücke entsteht.
Rollator, Badehilfen, Schienen. Lieferzeiten von mehreren Wochen sind üblich, deshalb muss die Verordnung vorher laufen.
Teppiche, Schwellen, fehlende Griffe im Bad. Die Ergotherapie der Klinik kann einschätzen, was zuerst weg muss.
Wenn Hilfe nötig ist, sollte sie ab dem ersten Tag zuhause stehen. Der Sozialdienst kennt die Anbieter in Ihrer Umgebung.
Neurologische Kontrolle, Hausarzttermin, Nachsorgeprogramm. Vereinbaren Sie die Termine, solange Sie noch Ansprechpartner im Haus haben.
Hausarztpraxis, ärztlicher Notdienst (in Deutschland 116117, in Österreich 141), Klinik, Pflegedienst oder Spitex. Am Kühlschrank findet man sie auch in Panik.
Ihr nächster Schritt
Nach der Entlassung zeigt Ihnen der Navigator, was in den ersten Wochen zu Hause ansteht.
Gerade wieder zu Hause: Was jetzt wichtig ist