IRENA — Intensivierte Rehabilitationsnachsorge
Gilt nur in Deutschland.
Ein Nachsorge-Programm der Deutschen Rentenversicherung nach stationärer Reha: bis zu 36 Termine (à 90 Min.) mit mindestens zwei Therapieformen. Komplett kostenfrei, ohne Zuzahlung. Muss innerhalb von 3 Monaten nach Reha-Ende beginnen. Viele Betroffene erfahren davon nie.
Was tun? Noch während der Reha nach IRENA fragen. Die Reha-Klinik leitet die Empfehlung an die Rentenversicherung weiter.
Warum das für Sie wichtig ist
Der Übergang von der intensiven Reha nach Hause ist eine kritische Phase. Ohne Nachsorge bauen viele Betroffene die in der Reha erzielten Fortschritte wieder ab. IRENA hilft, die Verbesserungen zu festigen und den Alltag schrittweise wiederzugewinnen.
Im Detail
IRENA ist ein Nachsorgeprogramm der Deutschen Rentenversicherung, das nach stationärer Reha für bis zu 6 Monate ambulante Therapien ermöglicht. Ziel ist der Übergang von der Reha zurück in Alltag und Beruf. Angeboten werden Bewegungstherapie, Sport und Entspannung in Gruppen. IRENA muss von der Reha-Klinik beantragt werden, bevor die stationäre Reha endet.
⚠ Häufige Missverständnisse
Viele wissen nichts von IRENA und versäumen die Beantragung in der Reha. Der Antrag muss vor Entlassung gestellt werden, danach ist es zu spät. IRENA ist kein Ersatz für ambulante Physiotherapie, sondern eine Ergänzung im Übergangszeitraum.
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