Logopädie
Therapie für Sprach- und Schluckstörungen. Aphasie (Sprachstörung) und Dysphagie (Schluckstörung) sind zwei der häufigsten Folgen eines Schlaganfalls. Etwa die Hälfte aller Betroffenen hat anfangs Schluckprobleme. Unbehandelt droht eine Lungenentzündung durch Verschlucken.
Was tun? Logopädie vom Arzt verordnen lassen. Im ersten Jahr besonderer Verordnungsbedarf — höhere Frequenz (idealerweise mehrmals wöchentlich) einfordern.
Warum das für Sie wichtig ist
Sprachstörungen nach Schlaganfall beeinflussen die soziale Teilhabe massiv. Logopädie ermöglicht Betroffenen, wieder kommunizieren zu können, mit der Familie, mit Ärzten und in der Öffentlichkeit. Das hat direkte Auswirkungen auf Lebensqualität und das Risiko einer Depression.
Im Detail
Logopädinnen und Logopäden behandeln Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen nach Schlaganfall. Aphasie (Sprachstörung), Dysarthrie (Sprechstörung) und Dysphagie (Schluckstörung) sind häufige Folgen. Die Therapie verbessert Kommunikation und Sicherheit beim Essen und Trinken. Logopädie wird auf Heilmittelverordnung verordnet und von der Kasse übernommen.
⚠ Häufige Missverständnisse
Viele denken, nach einigen Wochen müsse die Sprache zurück sein. Tatsächlich kann sich die Sprache über Jahre hinweg weiter verbessern, wenn regelmäßig therapiert wird. Auch gilt: Logopädie ist nicht nur für Sprache, sondern auch bei Schluckstörungen lebensnotwendig, da diese zu Lungenentzündungen führen können.
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