Verhaltenstherapie bei Schlafproblemen
Randomisierte Studie, 126 Menschen mit Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma, 2025
Das Ergebnis: Eine angepasste Verhaltenstherapie verbesserte die berichtete Schlafqualität direkt nach der Behandlung stärker als Gesundheitsinformation. Bei der Erschöpfung gab es keinen statistisch gesicherten Unterschied zwischen den Gruppen.
Die Grenze: Untersucht wurden zwei unterschiedliche Erkrankungen gemeinsam. Die Ergebnisse lassen sich deshalb nur eingeschränkt auf Menschen nach einem Schlaganfall übertragen. Nach vier Monaten hatte sich der Schlaf in beiden Gruppen verbessert.
Für Ihr nächstes Gespräch: „Können wir meine Schlafprobleme gesondert von meiner Erschöpfung abklären?“
Originalarbeit: Ymer und andere, Journal of Rehabilitation Medicine (englisch, öffnet in neuem Fenster)